Sonntag, 8. Dezember 2013

Auch bei uns war der "Samichlaus"

Liebe Leserinnen und Leser

In der vergangenen Woche ging es schon sehr adventlich zu und her im Kloster. Es wurden viele viele „Weihnachtsguezli“ gemacht. Schockolladenkugeln, Pfeffernüsse, „Mailänderli“, Zimmtsterne, „Nusshüfeli“ und…und…und. Die Küche des Klosters verwandelte sich zeitweise in eine regelrechte Backstube.

Am Donnerstagmorgen war Rorategottesdienst. Das war wunderschön. Ein regelrechtes Lichtermeer. Sr. Sabine und ich haben musiziert. Wir sangen zusammen ein Lied mit dem Namen „Ich trau auf dich“. Das finde ich ein wunderschönes Lied. Die Melodie neigt dazu einem nicht mehr aus dem Kopf zu gehen und der Text ist für mich schlichtweg bewegend und vertrauensvoll.

„Ich trau auf dich o Herr. Ich sage: Du bist mein Gott. In deiner Hand steht meine Zeit, in deiner Hand steht meine Zeit. Gelobet sei der Herr, denn er hat wunderbar seine Liebe mir
erwiesen und Güte mir gezeigt.“

Zur Kommunion spielten wir eine Eigenkomposition von mir. Es war ein kleines Projekt für mich. Ich habe Sr. Sabine einen Part zugeteilt den sie mit der Querflöte spielte und ich begleitete sie auf der Orgel. Für Sr. Sabine schrieb ich Noten. Diese waren nicht korrekt, doch immerhin so, dass sie etwas damit anfangen konnte ;-)
Als ich am Donnerstagabend in mein Zimmer kam, erwartete mich eine freudige Überraschung. Am Freitag war das Fest des Hl. Nikolaus und so kam am Donnerstag der „Samichlaus“ auch hier im Kloster und deponierte in jedem Zimmer leckere Dinge, die ihr auf dem Bild unten gerne bestaunen dürft.

So feierten wir den Hl. Nikolaus auch am Freitag. Es gab ein gemütliches „Samichlauseznacht“, mit Kerzen auf dem Tisch, Erdnüssen, Mandarinen und anderen Leckereien. Sogar ein „Schmutzli“ hat uns besucht, der uns allen zwei kleine Briefumschläge ziehen liess. Im einen Umschlag befand sich ein Segenswunsch, im anderen eine Weisheit.

Nun wünsche ich euch allen einen guten Start in die neue Woche.

Bis bald!
Lea


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